Nintendo Manager drängen auf Veränderungen

Iwata zunehmend „isoliert“

Der Start von Nintendo’s Wii U hätte dem japanischen Unternehmen eigentlich zu frischem Rückenwind verhelfen sollen. Wie wir heute wissen, wurde aus dem damaligen Plan nichts, da man im Vorfeld viele Fehler gemacht. Diese beginnen beim Thema Marketing und enden bei den vielen Verschiebungen der letzten Jahre. Nachdem wir euch heute bereits über die Gerüchte rund um interne Streitigkeiten bei Nintendo informiert haben, haben wir in diesem Zusammenhang nun weitere Informationen die aus einem Bericht der japanischen Wirtschaftszeitung Business Jorunal stammen.

Führende Manager bei Nintendo sollen sich nach dem Bericht einen der Söhne der Gründerfamilie Yamauchi auf Iwatas Platz wünschen. Iwata selbst soll aufgrund seiner Haltung im Bezug auf Smartphones und das Medium Internet im Unternehmen immer mehr isoliert dastehen. Man kritisiere speziell die für die heutige Zeit vorsichtige Herangehensweise an Online-Funktionen, die in vielen Spielen oftmals erst gar nicht oder nur in einem zu kleinen Umfang eingesetzt werden. Spiele für Smartphones und Tablets aus dem Hause Nintendo, könnten dem Unternehmen bei richtiger Ausführung viel Geld einbringen, so zumindest die Meinung von Nintendo’s Managern.

Iwata der als Entwickler den Weg in die Führungsetage geschafft hat, soll seit dem Tod des ehemaligen Unternehmenschefs Hiroshi Yamauchi einen der wohl wichtigsten Befürworter verloren haben. Die Situation soll durch Iwatas derzeitige Gesundheitliche Auszeit noch angeheizt werden. Erschwerend kommt die derzeitige interne Krise hinzu, die Nintendo erstmals auch für längere Zeit in der Verlustzone hält.

Quelle

Was haltet Ihr davon? Braucht es bei Nintendo eine Änderung in der Chefetage? 

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Kommentare

10 Responses to “Nintendo Manager drängen auf Veränderungen”
  1. maurooo sagt:

    Iwata muss weg und endlich Platz für „frischen Wind“ machen! Vorsichtig muss man natürlich sein, dass Nintendo durch neue Mitarbeiter nicht so wird, wie MS und Sony. Nintendos bekannte Figuren (Mario, Donkey, etc.) sind heute Kult, konnten (mich) aber in den letzten drei Jahren nicht wirklich mehr überzeugen; Mario Kart ist immer gleich, 2D-Super Mario ist immer gleich, 3D Mario wurde eher schlechter, zu viele billige Partyspiele……. Super ist, das Nintendo noch viel Offline-Coop unterstützt, aber online ist heute auch sehr wichtig. Nintendo bringt es nicht fertig, anständige Hardware zu produzieren, deshalb wären vielleicht Games für Smartphones gar nicht so schlecht.

  2. Lipzon sagt:

    Also wenn Iwata alles ist was zwischen Zelda und Smartphones steht dann soll der auf jeden Fall bleiben!
    Online Multiplayer ist natuerlich ne super Sache, aber wenn das im selben Satz wie Smartphonespiele genannt wird verzichte ich da gerne drauf.

  3. cronotk sagt:

    Ich persönlich würde ja gerne ein DS-Smartphone sehen. Also eigentlich ein besserer 3DS, der nebenher ein Smartphone ist. Dazu kann man dann weitere Programme aus dem eShop nachinstallieren. ARM-basiert sind Nintendos Handhelds ja sowieso schon.

    Außerdem hätte ich dann eine Ausrede, ein Smartphone zu besitzen 😀

  4. Xanoxy sagt:

    Iwata soll unbedingt bleiben! Er ist der sympathischste Manager, den ich je gesehen habe (man sehe nur den Smash Bros Kampf beim digital event), bewahrt Nintendo vor noch mehr Schäden, sollten sie Mario, Zelda und Co auf Smartphones bringen und war für Nintendos beste Zeit verantwortlich (er führte den DS und die Wii ein)!

    • COF sagt:

      Sehe ich genau so! Soviel kann er als Manager gar nicht falsch machen was er schon für Big N geleistet hat. Ja ja schnelles Geld, Kapitalisten wie Manager und Investoren drängen dazu….. lächerlich Ein wichtiger Schritt wurde schon eingeleitet, und dass ist die Zusammenlegung von Handheld und Konsolenbereich, um zukünftig auch ohne 3 Partys ausreichend Software zu liefern, ohne das die Qualität flöten geht. Gebt den. man nochnetwas Zeit

  5. cedrickterrick sagt:

    *blablaSommerlochblabla*

    Naja, Iwata wurde grade zum Präsidenten mit einer größeren Mehrheit als im Vorjahr wiedergewählt. So schnell wird Iwata nicht gehen, außer seine Krankheit wird wieder schlimmer.
    Bisher lief doch alles super. Viele geniale Top-Spiele sind erschienen und noch bessere folgen. MK8 verkauft sich und jetzt muss man nur noch ordentlich Marketing für die WiiU betreiben und die Sache flutscht wieder.

  6. Bob sagt:

    Iwata behandelt Nintendo wie sein eigenes Kind was lobenswert ist. Aber wie jeder gute Vater sorgt er sich zu sehr um das Kind und lässt es kaum neue Erfahrung machen.
    Er sollte lockerer werden, frischen Wind zulassen und mal wieder etwas neu denken.

    Ich liebe meine wii u aber sie befindet sich immer noch auf Flopp-Kurs. 2-3 gute Spiele pro Jahr reichen da nicht aus. Und auch wenn es ein paar gute Indiegames gibt, sind es einfach nur Lückenfüller…

  7. Ifrit sagt:

    Nintendospiele auf Smartphones??? 😀
    Ich hätt gern ne höhere Spielefrequenz auf der WiiU!!!!

  8. Marios Bruder sagt:

    Ich mag Iwata :c

    Aber es stimmt schon, dass er nicht besonders offen für Neues ist.
    Insofern wäre ein Wechsel einigermaßen begründet.

    Wenn das aber heißt, dass Mario und Co auf Smartphones rumhüpfen werden… – dann gute Nacht!

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