Nintendo besorgt um mögliche Hetzkampagnen im Miiverse

Bereits in den letzten paar Artikeln berichteten wir euch über aktuelle Aussagen von Nintendo Boss Satoru Iwata. Dieser sprach auf einer aktuellen Investorenkonferenz und plauderte mal wieder aus dem Nähkästchen. Aktuell hat er über die Redefreiheit im Miiverse ein paar Worte verloren. Auf die Frage eines Investors, wie Nintendo mit „Hetzkampagnen“ gegen Spiele im Miiverse vorgehen will, ging Iwata etwas ins Detail dieser Problematik.

Laut Iwata seien Hetzkampagnen die auf falschen Tatsachen basieren ein großes Problem. Geht das ganze zu weit, kann man auch von einer Geschäftsschädigung sprechen, die man so nicht unterstützen will. Man müsse aber versuchen eine Balance zwischen Redefreiheit und berechtigten Beschwerden finden.

„Es ist sehr schwer zwischen wirklichen Probleme und erfundenen Problemen zu unterscheiden. Wenn wir damit anfangen alle negativen Aussagen zu einem Spiel zu löschen, könnte dies das Ende der Redefreiheit im Netzwerk bedeuten. Dadurch würden auch ernst gemeinte Empfehlungen für Spiele unglaubwürdig erscheinen.“

Iwata gab weiter an, dass die Anzahl an Leuten mit diesen Absichten nur einen kleinen Bruchteil aller User darstellt. Der Nintendo Boss geht weiter davon aus, dass in einer Community in der ein Großteil aller Mitglieder objektive ehrliche Meinungen vertreten, die Versuche eine Hetzkampagne zu starten, recht aussichtslos sein sollten. Anderen Mitgliedern wird es darüber hinaus möglich sein, diverse Beiträge zu bewerten. Somit haben Leser auch die Möglichkeit die Aussagekraft der jeweiligen Beiträge zu bewerten.

Obwohl Mitglieder Beiträge bewerten und melden können, will man bei Nintendo keine Moderation über User einführen.

„Wir können uns nicht komplett auf die ethischen Vorstellungen vieler User verlassen. Gleichzeitig würden wir gerne an die Möglichkeit der „Weisheit der Vielen“ glauben. Diese könnte aus Miiverse eine interessante und faszinierende Welt machen.“

Das Miiverse versteht sich als Online-Oberfläche der Wii U. Über Miiverse wird es z.B. ermöglicht, sich mit anderen Spielern auszutauschen, die Oberfläche erinnert hierbei an Internet-Foren.

Quelle

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Kommentare

One Response to “Nintendo besorgt um mögliche Hetzkampagnen im Miiverse”
  1. smario66 sagt:

    Find ich wirklich gut, dass man nicht von negativer Kritik zurückschreckt, sondern allen Redefreiheit lässt. Ich denke auch das solche Hetzkampagnen nicht groß Beachtung finden werden… wenn sie denn überhaupt von der Community zugelassen werden. Ich freu mich schon auf Miiverse!

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