Assassins Creed 3 Test

Endlich hat das lange Warten ein Ende, Ubisoft veröffentlich mit Assassin’s Creed 3 den ersten Teil der legendären Spielreihe für eine Nintendo Konsole. Im folgenden Testbericht könnt ihr nachlesen wie gut das bisher größte Abenteuer rund um die Meuchelmörder abgeschnitten hat.
Der dritte Teil der Assassin’s Saga fängt genau dort an, wo Assassin‘s Creed: Revelations aufgehört hat. Neueinsteigern bietet das Spiel ein Intro welches die Geschichte der Vorgänger etwas näher beleuchtet . So erfahrt ihr, dass Desmond Miles ein Anhänger des Assassin’s Ordens in der heutigen Zeit ist. Er bekam von Gestalten der Ersten Zivilisation eine Nachricht, die ihn warnt, dass die Welt am 21.12.2012 untergehen wird und nur er es verhindern kann. Wie genau weiß er jedoch nicht. Aus diesem Grund wird Desmon und sein Team von den Wesen der Ersten Zivilisation nach Amerika geschickt, um dort nach Hinweisen bzw. nach einem alten Artefakt für die Rettung der Menschheit zu suchen. Gleichzeitig müssen sie sich aber auch von ihren Kontrahenten, Abstergo Industries, besser bekannt unter dem Namen die Templer, verstecken.

Desmond wird regelmäßig ein den Animus geschnallt, um die Suche voran zu treiben.

Am Ort seiner Vision angekommen kollabiert Desmond aufgrund einer ausströmenden
Energie und wird, wie schon in den früheren Teilen der Reihe, in einen Animus (ein Gerät durch das Menschen ihre DNS durchforschen können, und so die Geschichte ihrer Ahnen nochmal erleben zu können) gesteckt. Dieses Mal erwacht Desmond in den Erinnerungen von Haytham Kenway, mit dem ihr gut ein Drittel des Spiels verbringt und Connor, einem halb Indianer, den ihr durch den Rest des Spiels  steuern werdet. Die Unterschiede zu den beiden Charakteren erkennt man auf Anhieb: Durch seine indianische Abstammung ist Connor bewandert in Bogenschießen,  Jagen und hat die Möglichkeit Bäume zu erklimmen. Von all diesen Dingen kann Haytham nur träumen. Er kann lediglich, wie in den alten Assassin’s Creed Teilen, die üblichen Meisterleistungen, wie zum Beispiel das Töten mit der verstecken Klinge ausführen.Das Spielen als Haytham kam mir wie eine Art langatmiges Tutorial vor, da man mit Haytham nur einen eingeschränkten Teil der Welt ablaufen kann.  Ein weiterer Unterschied zwischen den beiden Hauptfiguren sind deren Hintergründe welche immer besser durchleuchtet werden. Haytham wurde nach Amerika entsandt, um herauszufinden, was für eine Kammer sein Artefakt, welches er vor kurzem in Besitz nahm, öffnet und ob deren Inhalt von Nutzen ist. Connor möchte im Gegensatz dazu nur sein Land und somit sein Volk vor Unheil beschützen. Hinter all den Bedrohungen und Gräueltaten stecken die Templer, die Connor gleichzeitig von der Übernahme Amerikas aufhalten möchte und der Bevölkerung, bei ihrem Wunsch unabhängig zu sein, unter die Arme greift. Wieso es, im Gegensatz zu vorherigen Spielen der Reihe, zwei Hauptfiguren gibt möchte ich an dieser Stelle jedoch nicht erwähnen. Aber natürlich ist auch wieder Desmond selbst spielbar. Auf ihn wurden nun auch einige Fähigkeiten seiner Vorfahren abgefärbt, welche ihr immer wieder unter Beweis stellen müsst, wenn ihr den Animus verlasst.

Amerika – Das Land der Freiheit

Im Gegensatz zu Revelations könnt ihr diesmal eine enorme Spielwelt, welche größtenteils aus  unberührter Natur besteht, frei erkunden. Diese Oberwelt, das Grenzland, ist in 13 Jagdreviere eingeteilt, in denen sich unterschiedliche Tierarten sammeln, je nachdem in welchem Gebiet ihr euch befindet.  Natürlich könnt ihr diese Tiere auch jagen. Für diesen Zweck kann der neue Assassine aufgrund seiner indianischen Wurzeln

Die Grafik in Assassin’s Creed 3 ist, wie immer, eine Wucht.

Spurenlesen um Tiere ausfindig zu machen. Wie ihr die Tiere dann anschließend zur Strecke bringt, ist euch überlassen, doch eure Jagdmethoden haben Auswirkungen auf eure Beute. Schießt ihr zum Beispiel mit eurem Bogen auf ein wildes Reh, wird Connor weniger aus dem Tier verwenden können bzw. wird das Fell weniger wert sein. Es ist somit besser sich geräuschlos anzuschleichen oder eine Falle aufzustellen um euer Ziel anschließend mit der Hand zu töten. Neben dem planlosen Jagen könnt ihr aber auch Missionen erledigen, die sich auf die Jagd spezialisieren. Diese werden in Jagdherausforderungen und der Jagdgesellschaft aufgeteilt. Zu den Herausforderungen zählen Aktionen, welche man nebenbei erledigen kann, wie „Häute Zehn Tiere“. Durch die Jagdgesellschaft habt ihr die Möglichkeit Jagdmissionen zu erledigen, wenn ihr gerade durch die Natur streift, aber nicht an der Hauptstory weiter arbeiten möchtet.

Als echter Indianer müsst ihr natürlich immer einen Bogen dabei haben.

Natürlich gibt es auch wieder Städte, wie zum Beispiel Boston und New York, die eine beachtliche Größe vorweisen und frei erkundbar sind. In den verschiedenen Bezirken der Stadt warten natürlich auch unzählige Nebenbeschäftigungen auf euch. Neben der Möglichkeit altbekannte Aufgaben, wie zum Beispiel Attentatsaufträge zu erledigen, könnt ihr auch versuchen der Bevölkerung durch Befreiungsmissionen, zum Beispiel in Form von einer Eliminierung der Teeschmuggler zu helfen, um den Einfluss der Templer zu mindern. Selbiges könnt ihr auch durch die Eroberung von insgesamt sieben Forts erreichen, die allerdings schwer bewacht sind. Um die Briten aus ihrem Lager zu vertreiben, müsst ihr den General töten, die Schwarzpulverreste zerstören und zum Schluss ein Zeichen, in Form der amerikanischen Flagge, setzen. Als Dank winken euch geringere Steuern, was sich auf die Preise von Händlern in dem befreiten Bezirken auswirkt.

Auch in den Städten werdet ihr jede Menge zu erkunden haben.

In Assassin’s Creed 3 sind die Städte wieder so groß, dass natürlich kein Schnellreisesystem fehlen darf. Dieses Mal kommt ihr durch verschiedene Eingänge in das Tunnelsystem der Freimaurer. Um neue Eingänge bzw. Ausgänge für das Schnellreisesystem zu erhalten, müsst ihr zuerst im Inneren der Tunnel nach diesen suchen und sie anschließend mit einem Dietrich knacken. Die Fähigkeit Truhen und Schlösser zu knacken, ist eine weitere neue Eigenschaft von Connor. Aufgrund der Dunkelheit, ertappte ich mich öfters beim planlosen umherirren. Die Entwickler haben zum Glück auch an eine Lampe gedacht, die euch in den dunklen Schächten Licht spendet. In den Städten gibt es auch eine Siedlung, welche das neue Heim von Connor ist. Diese könnt ihr, ähnlich wie die Städte in den vorigen Teilen des Spiels, durch Siedlungs-Missionen ausbauen. Dabei müsst ihr potentiellen Siedlungsbewohnern aus unterschiedlichsten Schlammasseln helfen, damit sie ihre neue Behausung in eurer Siedlung aufbauen. So könnt ihr eure Heimat langsam zu einem Dorf erweitern und bekommt gleichzeitig Vorteile, wie zum Beispiel mehr Ressourcen, die ihr anschließend zu Ausrüstungen oder ähnlichen Dingen weiter verarbeiten könnt. Mit mehr Dorfbewohnern habt ihr auch ein breiteres Spektrum an Material, das ihr durch geschicktes Handeln zu Geld machen könnt. Allerdings habt ihr nur die Möglichkeit Händler zu beliefern, die ihr schon mal in den Städten besucht habt.  

Alles beim Alten, nur neue Story?

Viele spielerische Änderungen zu den Vorgängern gibt es nicht. Kenner der Spielreihe werden also schnell mit dem Gameplay vertraut sein. In den auffälligen Modus gelangt ihr durch das Drücken der RZ Taste, die Adlersicht wird durch Drücken des linken Sticks aktiviert und eure Haupt- und Nebenwaffen findet ihr auf Y bzw. X. Die größte Neuerung, bezogen auf die Steuerung, ist natürlich das Wii U Gamepad. Auf dem Touchscreen wird euch durchgehend ein größerer Ausschnitt der Minimap, die ebenso auf dem TV Gerät zu finden ist, angezeigt. Wahlweiße könnt ihr diesen Ausschnitt vergrößern oder verkleinern, mehr könnt ihr bei der Karte jedoch nicht ändern. Um eigene Wegpunkte zu setzen muss man das Spiel pausieren. Abgesehen von der Minimap könnt ihr mit dem Touchscreen euer Pferd herbeirufen und die Waffen wechseln, was über die Analog-Sticks aber besser funktioniert. Der Touchscreen gibt euch weitere wichtige Infos, wie zum Beispiel die Lebensanzeige oder euren Bekanntheitsgrad. Es gibt die Möglichkeit die Option „HUD auf GamePad abstimmen“ zz aktivieren. Mithilfe dieser Option werden alle Informationen zu eurem Charakter auf dem GamePad Screen angezeigt, der Fernseher zeigt also ausschließlich das Spielgeschehen an. Wahlweise habt ihr aber auch die Möglichkeit, das gesamte Spielgeschehen auf das GamePad zu verlegen.

Die Seeschlachten sind immer wieder ein Highlight.

Eine weitere Neuheit des Spiels sind die groß angekündigten Seefahrten bzw. Schlachten. Im späteren Verlauf von Assassin’s Creed 3 müsst ihr mit eurem Schiff, der Aquila, nach Boston reisen, um eine Crew anzuheuern. Nach einem kurzen Tutorial hat man jederzeit Zugriff auf ein Schiff. Auf hoher See gibt es zusätzliche Aufgaben die man erfüllen kann. In den Maritime Missionen müsst ihr unter anderem verbündete Schiffe beschützen, oder Forts zerstören. Das Segeln und Kämpfen zu See geht, genauso wie der Rest des Spiels, locker von der Hand und kann mit einer sehr durchdachten Steuerung punkten. Die Seeschlachten sind gleichzeitig auch fordernder, als die normalen Kämpfe. Im laufe des Spiels könnt Ihr euer Schiff mit Upgrades ausstatten. So könnt ihr beispielsweise die Anzahl der Kanonen erhöhen oder einen Spitz anbringen, mit dem ihr feindliche Schiffe besser rammen könnt. Diese werden besonders den Spielern der vorigen Teile auffallen. So habt ihr im neusten Ableger mehr Möglichkeiten, um euch an eure Gegner anzuschleichen. Zum Beispiel könnt ihr euch in kleinen Büschen oder hohem Gras fortbewegen, untertauchen und eure getöteten Widersacher dort verstecken. Auch wenn es weniger Sinn ergibt, dass euch die Soldaten im circa 50 cm hohen Gestrüpp nicht entdecken, ist dies eine äußerst effiziente Methode sich die Natur zum Verbündeten zu machen. Genauso gibt es einige neue Waffen, wie die Seilpfeile oder den Bogen, um die Gegner lautlos auszuschalten.

Gegner werden euch regelmäßig an die Gurgel wollen.

Assassin’s Creed 3 ist im Vergleich zu seinen Vorgängern, einen  Tick schwieriger geworden ist. Die optionale Missionsziele sind fordernd und die alte „Abwarten und Kontern“- Taktik funktioniert auch nicht mehr wie zuvor. Konterattacken machen weniger Schaden, ausgleichen kann man diesen Nachteil aber durch die Sekundärwaffe die jederzeit verwendet werden kann. Der Schwierigkeitsgrad wurde außerdem durch das herausnehmen von heilenden Gegenständen hochgeschraubt. Ausgeglichen wird das Spiel jedoch durch die vollständige Wiederherstellung der Gesundheit, nachdem ihr all eure Widersacher getötet habt. Hier muss angemerkt werden, dass das Kämpfen in Assassin’s Creed 3 auch nicht fordernder wäre, wenn es keine Heilung nach dem Kampf geben würde.

Nach der Story

Das Ende der Hauptgeschichte sollten erfahrene Spieler nach gut 18 Stunden erreicht haben. Durch die große Anzahl an Nebenmissionen, kann man sich noch weitere Stunden mit dem Spiel vertreiben. Im Grenzland gibt es unzählige versteckte Vogelfedern oder Hinkebeinklunker, welche zu weiteren Aufgaben führen, zu ergattern. Außerdem warten Abenteurermissionen auf euch, in denen ihr unzähligen Mythen und Sagen auf den Grund gehen könnt. In den Städten könnt ihr, abgesehen von den Befreiungsmissionen, Almanachen Seiten, die vom Wind verweht werden, sammeln, um Bücher wieder zu vervollständigen. Oder ihr helft dem Kurier, indem ihr seine Briefe bei den Leuten verteilt. Gleichzeitig, könnt ihr euch aber auch noch mit euren registrierten Freunden messen, denn Assassin’s Creed 3 blendet des Öfteren Statistiken über diverse Sachen ein, in denen ihr eure Platzierung in eurer Freundesliste seht. Diese

Zum Glück habt ihr immer eine zweite Waffe mit dabei.

Vergleiche gehen von Jagderfolgen bishin zu getöteten Gegner. Dieselben Ergebnisse werden übrigens auch mit anderen Assassin’s Creed 3 Besitzern verglichen, so werdet ihr in einem weltweiten Ranking gelistet, was ich persönlich für eine nette Neuerung halte. Habt ihr im Offline-Modus alles getan, was es zu tun gibt, habt ihr immer noch die Möglichkeit eure Attentatskünste gegen andere Mitstreiter unter Beweis zu stellen. Jedoch ist der Online-Modus in Assassin’s Creed leider nicht allzu stark besucht, was zu langen Wartezeiten führt, bis ihr eine Partie gefunden habt. Doch das dachte ich mir bereits, da auch schon in den früheren Teilen geringe Onlineaktivität herrschte.

Ihr müsst euch die Natur zum Verbündeten machen, um zu überleben.

Im Online-Multiplayer hat sich seit Brotherhood, wo dieser das erste Mal zur Verfügung stand, nicht viel verändert. Ihr seid ein Abstergo Agent und werdet über einen Animus, ähnlich wie Desmond, mit anderen Agenten ausgebildet. Dazu müsst ihr eure Kontrahenten möglichst unauffällig eliminieren. Steuern lässt sich der Internetmodus genauso wie der Einzelspieler, mit dem einzigen Unterschied, dass ihr in den meisten Spielmodi einen Kompass eingeblendet bekommt, der die Richtung zu eurem nächsten Opfer anzeigt. Dieses Mal wird auch eine Abstergo Story erzählt, die aus verschiedenen Bildern und Videos besteht, welche ihr durch Levelaufstiege freischaltet. Durch das erreichen höherer Levels werden euch außerdem immer mehr Ausrüstungsgegenstände oder Fähigkeiten für euren Charakter zur Verfügung gestellt, die euch dann einen kleinen strategischen Vorteil gegenüber anderen Mitstreitern verschaffen, gleichzeitig aber auch den Einstieg erschweren. Nach einem kurzen Tutorial, in dem ihr verschiedene Strategien erlernt, um im Online Modus besser überleben zu können, habt ihr die Wahl zwischen 7 Spielmodi. Neben den altbekannten Modi, wie Gesucht oder Deathmatch, hat Ubisoft auch neue Spielmodi hinzugefügt, unteranderem Dominanz und Wolfsrudel. Dominanz kann man mit dem Spielmodus Herrschaft aus der Call of Duty Reihe vergleichen. Es gibt drei Punkte, um deren Kontrolle zwei Teams kämpfen, durch die Punkte ergattert werden können. Nach dem Ablauf der Zeit gewinnt das Team mit den meisten Punkten. Im ersten kooperativen Spielmodus in einem Assassin’s Creed, der Wolfsrudel getauft wurde, muss das gesamte Team zusammenarbeiten, um NPC‘s zu töten. Das Ganze wird unter einem Zeitdruck von wenigen Sekunden gespielt, allerdings bekommt ihr nach jedem erfolgreichen Attentat wieder einen Zeitbonus, um das nächste Ziel zu suchen und zu eliminieren. Natürlich lassen sich auch im Online Modus von Assassin’s Creed 3 Belohnungen, in Form von Avataren oder Ausrüstungsgegenständen, durch erreichen von Aufgaben oder durch ein Event seitens Ubisoft freischalten.

Fazit

Ich bin begeistert von Assassin’s Creed 3. Die Story ist spannend, die Steuerung einwandfrei und die Grafik ist, bis auf ein paar unschönen Schatten und Grafikbugs atemberaubend. Selten konnte mich ein Spiel so derartig fesseln und motivieren, dass ich es schade fand es schon durchgespielt zu haben. Ich werde Ratonhnhakè:ton, ja das ist Connors richtiger Name, mit Sicherheit vermissen. Etwas schade finde ich, dass der Multiplayer Modus eher dünn besiedelt ist, was zu längeren Wartezeiten bei der Suche nach Mitspielern führt.. Des Weiteren hätte Ubisoft den Ton während der Zwischensequenzen ein wenig anheben können, da dieser für mein Empfinden recht leise ist. Nichts desto trotz kann man über Assassin’s Creed 3 nicht meckern, es ist ein verdammt gutes Spiel und definitiv einen Kauf wert.

ordernow-green

Positiv

Spannende Story
Statistiken unter Freunden/Weltweit
Große Spielwelt
Ausbaubare Siedlung
Optionale Missionsziele, die sehr fordernd sind
Sehr großer Umfang
Uplay Erfolge
Alles Frei erkundbar
Seeschlachten

Negativ

Teil als Haytham fühlt sich zu sehr nach Tutorial an
Schwach besuchter Onlinemodus
Unschöne Schatten
Leise Sprachausgabe

Assassins Creed 3 Test Wertung
90%

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Kommentare

6 Responses to “Assassins Creed 3 Test”
  1. patrick müller sagt:

    Kann dem Spiel nur Top-Bewertung geben hab es zwar erst eine Stunde lang gespielt bin aber trotzdem jetzt schon überzeugt das, dass Assassins Creed 3 hammer ist

  2. torsten mayrdorfer sagt:

    Ich kann das Spiel so gesagt auch nur eine Top bewertung geben.

    Aber warum der Spielspaß und motivaiton unten ist?

    ES ruckelt einfach bei vielen stellen zuviel. Ich würde gerne einfach flüssig spielen von mehr auch bissel ruckeln ist ja ok. Aber bei dem spiel ist das ja zuviel. MIch ärgert das eher weil ich mir immer denke. Wenn ich mir jetzt ein neues Spiel kaufe. Wird dies dann auch ruckeln?

  3. JotWee sagt:

    Mein persönliches Spiel des Jahres 2012.
    Die Kritikpunkte wie „Ruckeln“ konnte ich gar nicht beobachten. Freue mich jetzt schon auf den dreiteiligen Singleplayer DLC

  4. Thomas A sagt:

    Mein erstes Assassins Creed auf Konsole, daher war zu Begin die Steuerung etwas ungewohnt und wirkt nicht so präzise wie am PC bei den AC2-Teilen, auch macht die Kamera nicht immer das was man will.

    Dennoch ist die Spielbarkeit exzellent, die meiste Zeit sind die Bewegungen stimmig und geschmeidig.

    Grafikfehler kommen vor, wenn auch nicht so häufig wie von manchen Kritikern angelastet. Ruckeln konnte ich jedoch kein merkbares feststellen.

    Die Motivationskurve ist relativ steil, vor allem wenn man auch die Nebenmissionen macht während des Fortschreitens der Story. Viel Abwechslung sorgen die riesigen Gebiete zum Erkunden, das Aufspüren von Federn, Klunker und Kisten und die tollen Seeschlachten die bereits jetzt schon Lust auf den Nachfolger im Piratensetting machen.

    Klare Kaufempfehlung für alle Fans des Genres und jene die spannende Storys und große Welten lieben.

  5. onc sagt:

    Ich habe ac1 ac2 u. ac3 gespielt aber nie die zwischen games… brotherhood etc.

    Ich habe das game auf der ps3 und auf der wiiu durchgespielt. Die wiiu version ist optisch besser und hat kürzere ladezeiten. Desweiteren hat es durch den verspäteten release weniger glitches und bugs. Der onlinemodus ist im prinzip nnicht vorhanden. Das war er aber noch nie. Die storyline ist gut und beinhaltet ein paar Überraschungen. Hat mir persönlich sehr gefallen. Das ende war leider nicht mejn ding. Desweiteren war es auserhalb des animus eh immer total daneben… was ein großer mackel ist ist die sprachausgabe die ist wirklich viel zu leise. Aber die Synchronisation ist sagenhaft. Wirkt wirklich sehr real gehalten und vermittelt teil des geschehens zu sein. Hat mir wirklich spiel spas bereitet. Habe insgesamt ca. 120 spiel stunden mit dem spiel verbracht. Für die storyline würde ich ca 30 veranschlagen. Also definitiv lohnenswert.

  6. FliP sagt:

    Ja, was bleibt mir über AC3 noch zu sagen?
    Die Grafik ist für mich, als alten Wii Veteran bombastisch. Auch bich konnte den ein oder anderen Gafikbug ausmachen, die störten jedoch kaum.
    Ruckler gab es nur kaum merklich an Ende von Ladezeiten, aber auch die waren nicht wirklich störend.

    Tatsächlich zu bemängeln hab auch ich die leisen Zwischensehenquenzen. Wenn man’s jedoch mit Kopfhörer spielt ist auch das weniger ein Problem.
    Ansonsten sind Sounds und Musik sehr stimmig und Situationsfeeling unterstützend. Es trällert nicht beständig irgendeine mehr, oder weniger nervige Hintergrund Musik, sondern nur in spannenden, oder actiongeladenen Momenten.
    Das Abfeuern der Kanonen macht richtig Laune und sowieso ist das feeling an Bord so großartig, dass man meint, man kann die Seeluft sogar auf der heimischen Couch riechen, während die Mannschaft ein aufputschendes Seemannslied zum besten gibt.

    Die Seefahren waren generell mein absolutes Highlight und haben das Game auf der PS3 erst für mich intressant gemacht. Ich wusste gleich, wenn ich die WiiU erst haben, dann will ich genau dieses Spiel

    Nächster absolut genialer Punkt war für mich das Setting! Amerikanischer Unabhängigkeitskrieg… BOAH, is das geeeeiiiillll!
    Da finden richtige strategisch geführte Gefechte statt, da Erklingen Schlachtgesänge und Flötenchöre, da werden historische Ansprachen gehalten und man trifft auf große Männer, die man sonst nur aus Geschichtebüchern kennt. Hammermäßig is das!!!

    Außerdem bertitt man hier Landstriche, die man so an der amerikanischen Küste so noch nie gesehen hat, und wohl auch nur hier zu sehen bekommt. Man betritt ein New York, in dem die Sumpfgebiete auf denen es errichtet wurde noch zu sehen sind und flaniert über den belebten Bostoner Hafen. Ganz großes Kino ist das.

    Und wenn dann auch noch der Wind auffrischt, und ein Gewitter mit gewaltigen Regengüssen aufzieht, oder ihr im Winter durch hüfthohen Schnee stapft, dann glaubt man echt mit Connor in dieser verschwundenen Welt unterwegs zu sein.

    Kleiner Tipp von mir, wenn ihr im dichten Wald auf Abenteuermission die Höhle des Bigfoot sucht, dann gibt es da eine Stelle Nahe der Bigfoothöhle, mit einem kleiner Wasserfall, der in einem großen See mündet, neben einen gewaltigen, steineren Plateau.
    Sucht ech hier einen Baumstumpf und harrt dort über Nacht aus und beobachtet die Umgebung, wenn der neue morgen erwacht…Es ist direkt atemberaubend, wenn die Sonne aufgeht und die Nebelschwaden über den See ziehen, während der Wind durch die Blätter rauscht und Hirsche am Rande des Sees ihre Revierkämpfe führen und schließich vom fauchenden Puma verscheucht werden! Das ist unglaublich!

    Das Handelssystem fand ich bei all der Fülle, die es in AC3 zu entdecken gibt, recht unintressant und ist auch nicht wirklich bedeutsam, für den Verlauf des Spiels.

    Außerhalb des Animus mit Desmond hat mir auch sehr gut gefallen, da man mal kein HUD und Lebensanzeige zur Verfügung hat und man sich so ja auch in der Realität bewegt.

    Generell ist es glaub ich das größte, umfangreichste Spiel, das ich je gespielt hab, nach GTA. Es gibt einfach soviel zu entdecken und zu erledigen, das es einfach genial ist.
    Ich hab manchmal gar kein Ende gefunden und im Bett manchmal noch stundenlang wach gelegen, so sehr hat mich dieser Titel gefesselt.

    Einziger Kritikpunkt neben den leisen Sequenzen, ist der gutgläubige, ja fast schon naive Charakter Connors. Er ist mir einfach oft nicht entschlossen genug, wirkt verunsichert und meistens selbst nicht ganz von seinen Absichten überzeugt.
    Er hätte abgebrühter, kaltschnäuziger und zielstrebiger gezeichnet sein sollen, zumindest in meinen Augen. Immerhin ist er ein geheimnivoller Attentäter und kein Identitätssuchender kleiner Junge mehr!
    Aber na ja, kann man bei all der Pracht auch noch drüber hinweg sehen.

    Das Gamepad wurde recht hilfreich, aber doch nicht wirklich revolutionär eingesetzt.
    Auch hier sei erwähnt, dass OffTV-Play ne tolle Sache ist, wenn man Familienvater ist und Lust zum Meucheln hat, obwohl die anderen TV schauen wollen 😉

    Mir hat mein allererstes AC jedenfalls außerordentlich gut gefallen und ich bereue den Kauf als erstes WiiU Spiel in meiner Sammlung keinesfalls.
    Es ist einfach ein grandios schönes, cooles, atemberaubendes, spannendes Spiel, das gekonnt in eine längst vergangene Epoche entführt und einen in dieser Zeit für viele Stunden fesselt.
    Ich war und bin immernoch begeistert…

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