Ehemaliger Sega CEO: Nintendo sollte weiterhin Hardware verkaufen

Die amerikanische Publikation Game Industry hatte aktuell die Möglichkeit den ehemaligen Sega Amerika CEO Tom Kalinske für ein Interview zu gewinnen. Im Gespräch kamen diverse interessante Informationen zutage und auch der aktuelle Abstieg des Unternehmens war ein Thema. Besonders interessant sind Kalinske’s Einschätzungen im Bezug auf Nintendo. Laut dem ehemaligen CEO sollte Nintendo auch in Zukunft auf Videospiele setzen, da sie „verdammt gut“ darin sind.

„Ich bin der Meinung, dass Nintendo nicht mit der Produktion von Hardware aufhören sollte.“

„Ich bin erstaunt, dass man bislang noch keine neue Abteilung gegründet hat, die sich mit der Erweiterung bestehender Marken beschäftigt. Ich fände es großartig wenn ich ein paar ihrer Spiele auf dem iPhone oder iPad spielen könnte. Es ist eine Art des Marketings wenn man so will. Nintendo müsste mit diesen Spiele nicht einmal viel Umsatz generieren, da die jeweiligen Marken dadurch nicht an Relevanz verlieren, auch bei älteren Menschen wie ich einer bin. Meiner Meinung nach ist es ein Fehler im Marketing, ich bin aber nicht der Meinung, dass das Unternehmen aufhören sollte die Linie beizubehalten, da sie verdammt gut dabei sind.“

Das komplette Interview mit Tom Kalinske findet Ihr hier.

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Kommentare

2 Responses to “Ehemaliger Sega CEO: Nintendo sollte weiterhin Hardware verkaufen”
  1. FreaK sagt:

    Wenn folgende Bedingungen gegeben sind, werde ich mein Hobby Gaming an den Nagel hängen und Millionen anderer werden mir folgen:

    – es gibt keine echte Nintendo-Hardware mehr (also auch keine Handhelds mehr), nur noch billige Amd-Scheiße die überhitzt oder nicht funktioniert, das Onlinesystem wird ständig gehackt bedingt durch die hackerfreundliche Architektur des Onlinesystems- dazu käme eine Onlinepräsenz in der sich jeder online anschreit und sich mit Schimpfwörtern zudeckt

    – Die Spiele werden jährlich deutlich schlechter

    – oder man lässt es zu, dass DLC auf der eigenen Plattform überhand nimmt, etwa durch Call of Duty oder andere Titel oder man selbst wird zum DLC-Monster das alles nur noch mit DLC funktioniert und wenn man wie bei Destiny dann keinen DLC hat, kann man nicht mehr spielen- oder schlichtweg dass DLC sehr teuer wird und sich nicht mehr lohnt (etwa 30 Euro DLC für 2 Maps und 2 Waffen das wäre so ein Beispiel für gängiges Thirdparty-DLC heute)

    – oder man muss nun ebenfalls für Onlinegaming eine jährliche Summe hinblättern- damit verbunden sind Lastschriften und/oder Kreditkarten und damit wird es auch Hacker geben, die versuchen werden, diese Daten zu stehlen

    Wenn einer dieser Punkte eintrifft, dann war es das für mich. Dann können sich all die schönen Leute auf einen netten Videogamecrash Nr. 2 freuen. Das wäre dann derjenige, der EA & Ubisoft endgültig von der Landkarte fegt. Nur Nintendo (dank genug Ressourcen), eventuell Microsoft (allerdings dann ohne Spielemarken) sowie ein paar Indies würden diesen Videogamecrash überleben. Dann ginge es wieder von vorne los.

    Ich hab damit überhaupt kein Problem. Ich bin nicht videospielsüchtig wie andere, die 24/7 Call of Duty zocken oder Battlefield und ohne das praktisch nicht mehr leben könnten.

    Und jetzt überlege man mal:

    Es wäre gut möglich, dass sich Nintendo auch dann zukünftig bei einem zweiten Crash einfach sagt „Wieso sollten wir überhaupt noch Spiele fertigen? Wir können auch genauso gut die Firma schließen und die Marken die wir haben zerstören sodass niemand die Rechte erwerben kann.“

    Denn Nintendo hat schon einmal den Markt gerettet. Ich würde aber nicht darauf wetten, dass die es wieder tun werden. Das haben die damals nämlich nur getan, weil sie an das Gute im Menschen glaubten und weil der Markt noch sehr jung war.

    Gut möglich, dass, falls es so kommt, dann in Zukunft es noch viel schlimmer für all die Call-of-Duty-Abhängigen wird wenn Nintendo entscheiden sollte, endgültig ihre Marken und ihre Hardware aufzugeben und alles zu zerstören (so wurde es mal in einem Interview gesagt => wenn sie pleite gehen werden sie alle Unterlagen vernichten und somit auch jegliche Rechte für ihre Franchises für immer zerstört). In einer Welt, in der es dann nur noch Indies und Microsoft gäbe…da mag man sich gar nicht vorstellen, was da passieren könnte.

    Im Prinzip würde man in einer Welt ohne Nintendo ein vollständiges 3-Gewalten Monopol haben, dass von Microsoft, Apple & Google, drei ganz großen Werbegesteuerten Firmen regiert wird. Die Indies werden dann praktisch nur noch Kanonenfutter für die drei neuen Großen sein. Aktuell sind die drei großen nämlich Nintendo, Sony & MS.

    Und in Zukunft könnte es dann, wenn Nintendo fort ist, nur noch Apple, Google & MS geben. Wetten dazu, ob es bis 2020 so kommen wird, laufen schon seitens Zuckerberg. Eventuell käme noch Facebook dazu. Und dann weiß man ja, was einen dann erwartet in Bezug auf Spiele.

  2. eggen333 sagt:

    klasse Kommentar . Nintendo soll weiter Hardware Produzieren

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